Malen mit weihnachtlichen Motiven

Wer wie Klaus Euler das kurzweilige und kreative Hobby Malen ausübt, sucht ständig nach neuen und passenden Motiven. Im Winter sind es die speziellen Ideen für die kalte Jahreszeit, die besonders weihnachtlich sein sollten. Mit ein wenig Fantasie fällt dem Künstler immer mehr zu diesem Thema ein. Oft sind es die kleinen Dinge des Lebens, die ein lohnenswertes Motiv darstellen. Ich habe euch heute im Stile von Klaus Euler ein paar Ideen für schöne Weihnachtsbilder zusammengefasst.

Ideen für ein schönes Bild

Schon ein einziges erleuchtetes Fenster, eine entzündete Kerze, ein hübscher Tannenzweig oder ein neckischer Schneemann können mit dem perfekten Einsatz von Licht und Schatten zu einem Kunstwerk gestaltet werden. Ebenso gerne werden als Themen für die Weihnachtszeit verwendet:

Der goldene Engel
Ein Engel mit prächtigen weißen Federn als Flügel und einem Heiligenschein auf dem Kopf sowie mit einer Laute, wobei einige Noten aus dem Mund den Gesang andeuten.

Bezaubernde Schneelandschaft
Im Vordergrund eine weiß verschneite Wiese, im Hintergrund der Wald mit schneebedeckten Tannenbäumen.

Traditioneller Tannenbaum
Ein prachtvoll geschmückter Weihnachtsbaum mit glänzenden Kugeln und strahlenden Lichtern.

Dekorative Baumkugeln
Zwei glänzende Christbaumkugeln, in denen sich Lichter spiegeln, wobei der Spiegel auch andere Dinge zeigen kann, wie zum Beispiel einen kleinen Engel oder ein Rentier im Schnee.

Festliche Glocken
Läutende Kirchenglocken im Kirchturm. Einige Noten deuten den Glockenklang an.

Der Weihnachtsmann
Der Weihnachtsmann ist immer ein nettes weihnachtliches Motiv. Je dicker, desto besser und traditionell mit einem roten Kapuzenmantel, der mit weißem Fell abgesetzt ist, dabei huckepack mit einem Sack voller Geschenke.

Rentier-Schlitten
Der Schlitten wird von Rentieren aus den Wolken auf die weihnachtliche Erde gezogen. Gerne können der Weihnachtsmann und die Geschenke sich darauf befinden.

Krippe im Stall
Ein offener Stall im Dunkeln mit den einfach gekleideten Maria und Josef sowie dem Kind in der Krippe sind schon ausreichend. Es darf aber noch der leuchtende Stern über den Stall gesetzt werden, und Schäfer mit seinen Tieren sowie ein Esel können ebenso hinzukommen. Auch können schon die Heiligen drei Könige mit ihren Gaben vor den Stall platziert werden.

Ein Weihnachtsmarkt
Auch er ist ein beliebtes Motiv mit zahlreichen interessanten Details, wobei gerne der nostalgische Marktstand mit traditioneller Kerzenbeleuchtung und mit alten Gewändern der Marktleute gewählt wird.

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Landschaftsfotografie

Das Ablichten von Landschaften ist für Klaus Euler der Bereich der Fotografie, in dem Ihr Eure fotografischen Kenntnisse besonders gut erweitern könnt. Hier könnt Ihr experimentieren, verwerfen und immer nach neuen Motiven suchen. Ihr lernt die Besonderheiten Eurer Kamera kennen und seid unabhängig vom menschlichen Motiv. Gerade jetzt wenn die letzten Blätter fallen, lassen sich besonders schöne Momente einfangen!

Die Technik

Wenn Ihr Landschaften fotografiert, genügt für alltägliche Aufnahmen bereits Eure einfache Digicam. Einschränkungen bestehen erst, wenn Ihr für weit entfernte Objekte den Kamerazoom benutzen müsst. Diese Bilder werden meist unscharf. Bei hohen Bäumen etc. fehlt Euch ein Weitwinkelobjektiv und die Größenverhältnisse wirken etwas verzerrt.
Legt Ihr jedoch später zwei Bilder mit dem gleichen Motiv nebeneinander, die mit einer Digicam bzw. einer digitalen Spiegelreflexkamera aufgenommen wurden, werdet Ihr den qualitativen Unterschied in der Tiefenschärfe etc. erkennen. Die Technik ist deshalb lediglich eine Frage des qualitativen Anspruchs und der finanziellen Möglichkeiten.

Arbeitet nie gegen das Sonnenlicht

Die wichtigste Grundregel der Landschaftsfotografie besteht darin, nie gegen die Sonne zu fotografieren. Diese Bilder sind immer grell, überbelichtet und wirken oft dunstig. Die Entscheidung zu einer gelungenen Aufnahme führt sogar soweit, dass Ihr dieses Motiv zu einer anderen Tageszeit nochmals aufsuchen müsst, wenn Ihr das Sonnenlicht im Rücken habt. Entscheidet Ihr Euch für Licht von der Seite, werden Eure Fotos von störenden Schatten und schwarze Flecken beeinträchtigt.

Motiv und innere Stimmung

Ihr steht auf einer Bergkuppe und Euer Blick wandert im Flirren der Sommerhitze über den ausgedehnten Talkessel mit seinem dichten Baumbestand. Grillen zirpen zu Euren Füßen und der Duft des blühenden Oleanders steigt in Eurer Nase auf – ein Bild für die Ewigkeit!
Übrig von diesem atemberaubenden Flair bleibt auf dem Foto eine langweilig wirkende, grüne Fläche. Ihr habt Euch von Eurer Stimmung verleiten lassen. Eure Kamera indessen kann nur das Objekt erkennen. Findet bei Eurer Motivsuche wenigstens den knorrigen Baum mit seiner kahlen Krone, der das Bild belebt.

Inszeniert Eure Landschaft

Der hohe Baum mit seiner gewaltig ausladenden Krone ist ein Foto wert! Ihr richtet Eure Kamera so ein, dass er mittig auf dem Foto erscheint. Später ist er auf Eurem Foto lediglich ein Baum. Setzt ihn in Szene. Zeigt, dass er z. B. auf einer blühenden Sommerwiese steht, und schafft damit Atmosphäre. Teilt Euer Kameradisplay gedanklich in drei nebeneinander angeordnete Sektoren ein. Achtet darauf, dass Euer Hauptmotiv niemals, platt und dominierend, im mittleren Sektor auf dem Bild steht.

Viele Fotos helfen beim Lernen

Die digitale Fotografie ermöglicht viele Fotos, bis der Chip gefüllt ist. Nutzt diesen Vorteil zum Lernen und Üben. Vergleicht anschließend Eure Fotos und lernt daraus. Dann ist die Landschaftsfotografie eine Fotoschule mit Wohlfühleffekt.

Schnee und Eis – Malerei im Winter

Der Winter ist wirklich nicht für seine Farbenpracht bekannt, er hat aber einen Reiz, dem man sich kaum entziehen kann. Gerade die Reduzierung der Farben macht eine Winterlandschaft zu einem sehr reizvollen Motiv, denn eine verschneite Landschaft ist ja alles andere als „einfach nur weiß“.
Schnee und Eis glitzern in vielen verschiedenen Schattierungen, der Schattenwurf an kurzen Wintertagen verlockt dazu, interessante Effekte auszuarbeiten und niemals wirkt der Himmel so intensiv blau wie an kalten Wintertagen.
Es lohnt sich also durchaus, im Winter auf Motivsuche zu gehen, allerdings solltet ihr dazu erst einmal mit der Kamera losziehen und die Motive dann später nach Foto in euren Ateliers malen – denn mit kalten Füßen und dicken Handschuhen lässt es sich einfach schlecht malen.
Hinzu kommt, das viele Malmedien wie Acrylfarben oder Ölfarben bei extremer Kälte ihre Konsistenz verändern, was zu unschönen Ergebnissen führen kann. Es spricht aber nichts dagegen, auch einen Skizzenblock mit auf die Motivjagd zu nehmen und das Spiel von Licht und Schatten in Zeichnungen festzuhalten, die später beim Malen als Gedächtnisstütze dienen können.
Ist das Motiv gefunden, wird es spannend: Welche Malmedien eignen sich am besten für Winterbilder? Im Prinzip alle, denn die vorherrschende Farbe des Winters ist und bleibt – bei allen Schattierungen – Weiß. Wer gern Aquarelle malt, der sollte natürlich für Winterbilder ein wirklich hochwertiges Aquarellpapier auswählen, das von sich aus eine große Leuchtkraft hat. Für Leinwandbilder eignen sich sowohl Öl- als auch Acrylfarben, denn beide verfügen eine geschmeidige Konsistenz für Farbverläufe. Auch Pastellkreiden sind ein gutes Material für winterliche Landschaften, denn damit könnt ihr zarte Farbtöne mit sanften Übergängen zaubern, zum Beispiel für Sonnenaufgänge über verschneiten Wiesen.
Die Basis eines stimmungsvollen Winterbildes ist natürlich die Komposition. Es ist gar nicht so einfach, mit der reduzierten Farbauswahl Tiefe in das Bild zu bekommen. Wenn ihr gut perspektivisch zeichnen könnt, seid ihr hier klar im Vorteil, aber auch durch die Farben lässt sich vieles erreichen. Denn selbst ein strahlend blauer und wolkenloser Winterhimmel ist am oberen Bildrand intensiv, zum Horizont hin wird er heller.
Wichtig ist auch die Ausarbeitung von kleinen Details wie verschneiten Büschen und Findlingen mit dem passenden Schattenwurf. Selbst Eis glitzert nicht reinweiß, sondern spielt immer mit den Lichtverhältnissen. Warme Töne und spiegelnde Wasserflächen lassen den Betrachter eines Winterbild

es an Tauwetter denken, klare Blautöne suggerieren klirrende

von Christina Hausmann - Artgalerie Deutschland

von Christina Hausmann – Artgalerie Deutschland

Kälte. Habt ihr euch erst für die Stimmung eures Bildes entschieden, kommen diese Details aber beim Malen fast wie von selbst.

von Christina Hausmann - Artgallerie Deutschland

von Christina Hausmann – Artgallerie Deutschland

Klaus Euler über Weihnachtsmalerei

Jedes Jahr kommt es wieder überraschend: In einem Moment ist noch Sommer und im nächsten Moment steht plötzlich die Weihnachtszeit vor der Tür. Gott sei Dank kündigt sich das Fest ja aber immer über mindestens 4 Wochen Adventszeit an – genug Zeit, um die Wohnung festlich zu schmücken und noch die ein oder andere Weihnachtsbastelei zu erledigen.

Gerade wenn man künstlerisch etwas begabt ist, kann man diese Zeit natürlich herrlich mit Weihnachtsmalerei verbringen. Rund um das Thema Weihnachten lassen sich mit Leichtigkeit hunderte von Themen und Motiven finden, die sich wunderbar auf eine Leinwand bannen lassen. Egal ob mit Tusche, Acryl oder auch Wasserfarben, weihnachtliche Malerei kann auf jede nur denkbare Art angefertigt werden und hat immer ihren individuellen Charme.

Auch wenn die beliebtesten Weihnachtsmotive natürlich nach wie vor der Weihnachtsmann, Schneemänner und Geschenkeberge sind, so gibt es doch auch viele andere Motive, die durchaus eine weihnachtliche Stimmung verbreiten können. Wie wäre es z.B. einfach einmal mit einer schneebedeckten Landschaft im Mondschein? Oder eine Krippe mit Jesuskind und den Heiligen drei Königen?

Aber Klaus Euler`s wichtigste Erkenntnis: Jeder sollte genau das malen, was er möchte – denn darum geht es bei Kunst ja schließlich.

Besonders gut geeignet ist die Weihnachtszeit aber auch für Malereien mit der ganzen Familie. Was glauben Sie, wie sehr Ihre Kinder sich freuen, wenn Sie eines Tages mit Leinwänden und Pinseln dasitzen und einfach drauflos malen dürfen. Sie glauben gar nicht, wie kreativ gerade Kinder sein können. Und der positive Nebeneffekt: Die Familie verbringt einfach einmal wieder Zeit zusammen – ein Aspekt, der leider viel zu wenig Beachtung findet.

Was die richtigen Farben für die Weihnachtsmalerei betrifft, sind natürlich besonders die gedeckten Farben als Weihnachtsfarben sehr geeignet. Aber auch helle Weihnachtsfarben können als Farbakzente immer wieder gut in ein Bild eingearbeitet werden. Sterne können z.B. wunderbar in hellem Silber oder auch in klassischem Gelb gehalten werden und Schnee, daran kann man ja nun einmal nicht rütteln, ist immer weiß. Besonders schön sieht es zudem aus, wenn man etwas Glitzerstaub mit in die Farben mischt – dies gibt dem Bild ein ganz besonderes Flair und macht es besonders im Kerzenschein noch attraktiver als ohne diesen Blickfänger.