Viele Millionen für Portraits – verspäteter Geldsegen für Picasso und Co

Sie hängen in den berühmtesten Museen von Paris, Rom, Madrid oder Wien. Bei Auktionen in London oder New York brechen sie regelmäßig Verkaufsrekorde und Sammler in Moskau und Tokio sind bereit Millionen von Dollar für sie zu bezahlen. Die Rede ist von den Gemälden von Rubens, Rembrandt, Monet, Picasso oder Klimt. Eigentlich ist es kaum vorstellbar, dass nicht alle Werke weltbekannter Künstler schon ihren Besitzer gefunden haben. Doch in fast regelmäßigen Abständen werden wertvolle Kunstwerke am Speicher, im Keller oder in Lagerhallen entdeckt. Die Ursache für deren lange Verschollenheit ist vielfältig. Viele Bilder wurden im Lauf der Zeit ihren rechtmäßigen Besitzern gestohlen. Einer der spektakulärsten Fälle ereignete sich im Herbst 2013 als in München über 1000 Meisterwerke in einer Wohnung gefunden wurden. Bis die Rechtslage in diesem Fall geklärt ist, wird einige Zeit vergehen und die jeweiligen Eigentümer müssen auf einen erhofften Geldsegen wohl noch länger warten.

Trotz der oft schwierig feststellbaren Eigentumsverhältnisse erweist sich der unerhoffte Fund von Picasso und Co für viele als echter Glücksfall. Neben versteckten Diebesgut und vergessenen Exemplaren kann es noch einen Grund dafür geben, dass man seinen alten Meister noch nicht zu Geld gemacht hat. Es hat bis dato einfach noch niemand festgestellt, welcher Schöpfer für das Stillleben, für die Landschaftsszene oder das Porträt verantwortlich ist. Dies kann besonders bei den flämischen Malern der Fall sein. Bruegel und seine Kollegen arbeiteten nämlich oft mit zahlreichen anderen Künstler zusammen, deren Art zu malen sich sehr ähnlich war. Daher sind sich auch Experten oft nicht einig, welchen Wert ein Gemälde tatsächlich hat. Berühmtestes Beispiel wie sich die Kunstwelt irren kann, ist der „Mann mit dem Goldhelm“. Lange wurde das Bild Rembrandt zugeschrieben. Heute geht man davon aus, dass jemand anderer den Pinsel geschwungen hat.

Für den Privaten ist natürlich ein anderer Fall interessanter. Das von der Oma vererbte Ölgemälde oder die vom Onkel geschenkte Radierung ist nicht von einem unbekannten Künstler, sondern von einem der ganz Großen erschaffen worden. Dann kommt es oft zu einem unverhofften Millionensegen. 2013 entdeckte etwa ein Familienvater in Österreich auf seinem Dachboden eine Mappe mit bisher unbekannten Schiele Gemälden. Bei einem Verkauf werden die Bilder wohl ein kleines Vermögen einbringen.

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Schach als Mittel der Hektik zu entfliehen

Viele von euch wissen vielleicht, dass Klaus Euler ein großer Fan des Schachsports ist. Daher habe ich meine Ideen und Meinungen einmal hier zusammengefasst.

 

Wir leben in einer kurzlebigen und hektischen Welt. Es wird immer schwieriger, dem Stress zu entfliehen und einfach abzuschalten. Eine gute Möglichkeit des Abschaltens ist das Spielen von Gesellschaftsspielen. Doch Spiel ist nicht gleich Spiel! Es gibt Würfelspiele, Kartenspiele, Brettspiele und vieles mehr. Wenn Ihr mal etwas ganz Originelles ausprobieren wollt, um der Hektik zu entfliehen, sei Euch hier das Schachspielen empfohlen. Schach ist eins der wichtigsten Kulturspiele der Menschheitsgeschichte. Schach ist nicht irgendein Spiel. Es wird häufig als das königliche Spiel bezeichnet. Es ist ein Brettspiel für zwei Spieler, bei dem das Ziel darin besteht, den Gegner schachmatt zu setzen, das heißt den König des Gegenspielers in eine ausweglose Situation zu bringen. Mit seinen zweimal 16 Figuren und 64 Feldern sind unendlich viele verschiedene Spielzüge möglich, aber nur eine begrenzte Anzahl von Eröffnungen. Bei diesem Spiel müsst Ihr Denken. Da bleibt gar keine Zeit, sich mit der Hektik des Alltags weiterhin auseinanderzusetzen. Die Spieler müssen sich auf das Schachbrett und die Figuren konzentrieren. Ihr müsst aufmerksam sein, um keine Fehler zu begehen und die Pläne des Gegenspielers zu erahnen. Bei einem Schachspiel herrscht idealerweise absolute Ruhe. Nicht zuletzt deshalb könnt ihr bei einem Schachspiel gut abschalten und der Hektik des Alltags entfliehen. Schach ist eins der beliebtesten und edelsten Gesellschaftsspiele schlechthin. Die Spieler gehen dabei einen stillen Dialog ein. Obwohl es auch professionelle Schachspieler gibt, ist dieses Spiel für die meisten nur ein Hobby. Ein Spiel kann Stunden dauern, bis ein Sieger ermittelt ist. Die Spieler wirken dabei manchmal, als meditierten sie über dem Schachspiel. Die Regeln sind relativ schnell erklärt. Es bedarf dabei lediglich einer Anleitung oder eines erfahrenen Schachspielers. Fast jeder zivilisierte Mensch hat Grundkenntnisse im Schach. Ist ein Mitspieler gefunden, kann der Spaß losgehen. Es gibt die großen Standardschachspiele, kleine Pocket-Schachspiele und die großen Open-Air-Schachspiele. Die Fähigkeiten, die bei diesem Spiel gefragt sind, sind Geduld, Ausdauer, Konzentrationsfähigkeit, aber auch Erfahrung, Können und Empathie. Schach verbreitet dabei seine eigene Faszination, wenn das Spiel sich Zug um Zug aufbaut, und wenn mit dem Fortschreiten des Spiels Figur um Figur verloren geht. Und am Ende habt ihr die Gewissheit, wer diesmal der Bessere war, und mit einem Lächeln nehmt ihr zur Kenntnis, dass das Ganze nur ein Spiel ist, und zwar eins der edelsten Spiele, das es auf der Erde gibt.

 

Segeln – die neue Art der Entspannung

Schon seit einigen Jahren liegt der Segelsport, welcher bis vor mehreren Jahrzehnten ausschließlich dem Adel bzw. der High Society vorbehalten war, im Trend. Immer mehr Menschen entdecken Gefallen daran, mit einem Boot in See zu stechen und es sich in der Sonne an Deck gut gehen zu lassen. Heute ist das Segeln auch längst nicht mehr so kostspielig wie früher, denn auch für den kleinen Geldbeutel gibt es immer mehr preiswerte Angebote. Die günstigste Variante ist selbst inzwischen zu einem Trend geworden und nennt sich Mitsegeln. Wer über kein eigenes Boot verfügt, segelt einfach mit anderen mit und ist diesen etwas an Bord behilflich, ganz nach dem Motto „Hand gegen Koje“. Dazu ist keinerlei Segelerfahrung notwendig, lediglich Lust, die Meere zu erkunden und neue Leute kennenzulernen.

Boote mieten – das sollte man darüber wissen

Eine andere Möglichkeit ist, sich ein Segelboot mit einem Skipper anzubieten. Dieser bringt sowohl Kompetenz als auch Fachwissen mit und schippert einen sicher von einem Hafen zum nächsten. Gerade dann, wenn man sich sehnlichst einen Segelurlaub wünscht, aber selbst über keinerlei Kenntnisse verfügt, so ist dies eine Möglichkeit, seinem Traum ein großes Stück näher zu kommen. Die Reiseziele sind dabei ganz vielfältig: Von kurzen Trips durch die Nord- oder Ostsee über Mittelmeerkreuzfahrten bis hin zu Fernreisen auf großen Schiffen, die bis nach Südamerika oder Afrika segeln, ist alles möglich. Dies ist selbstverständlich aber auch eine Frage des Budgets.

Entspannen auf hoher See – Relaxen auf dem Segelboot

Fest steht, dass es wohl kaum eine entspanntere Sportart als den Segelsport gibt: Man lenkt das Boot in die richtige Richtung, lässt sich vom Wind manövrieren und entspannt sich bei salziger, gesunder Luft an Deck. Dabei genießt man ein hohes Maß an Flexibilität, Freiheit und vor allem an Privatsphäre. Wo sonst könnte man so ungestört auf hoher See baden, sich sonnen und ganz für sich sein?

Mit einem Segelschein vollkommene Freiheit auf den Meeren genießen

Wen das Segelfieber nun ganz gepackt hat, der sollte nicht zögern und an einem Segelkurs teilnehmen. Mit einem Segelschein, den man durch einen theoretischen und praktischen Kurs erlangen kann, ist vieles einfacher: Man hat die Möglichkeit bzw. Erlaubnis, Boote anzumieten, tage- oder wochenweise auszuleihen und kann sich selbstverständlich auch selbst ein Boot kaufen sowie anschließend damit aufbrechen. Segeln ist eine Sportart, die auf Jung und Alt gleichermaßen eine Faszination ausübt und ganz sicher noch lange eine der beliebtesten überhaupt bleiben wird.

Lindau am Bodensee – ein Portrait

Was könnte ich, Klaus Euler, besser beschreiben als meine Heimatstadt Lindau, in der ich geboren und aufgewachsen bin. Lasst euch ein wenig inspirieren.

Die Insel- und Gartenstadt Lindau befindet sich am äußersten Nordostzipfel des Bodensees, direkt an der Grenze zu Österreich und der Schweiz. Die gut erhaltene Altstadt liegt auf einer Insel, die über eine 150 Meter lange Straßenverbindung – die Seebrücke – mit dem Festland verbunden ist. Eine weitere Verbindung zwischen Festland und Insel ist der 410 Meter lange Eisenbahndamm, über den die Züge den auf der Insel liegenden Lindauer Hauptbahnhof erreichen.

Sehenswertes in Lindau

Wer sich der Stadt vom Wasser aus nähert, der wird bei der Einfahrt in den Hafen von den beiden Wahrzeichen Lindaus begrüßt. Der 33 Meter hohe Neue Leuchtturm und der Bayerische Löwe, der den Hafen bewachen soll, säumen die schmale Hafeneinfahrt.
Ein weiterer Leuchtturm – der Mangturm – befindet sich auf der Landseite des Hafens.
An der höchsten Stelle der Insel wurde im Jahre 1380 der Diebsturm mit seinen vier zierlichen Ecktürmchen erbaut, der in früheren Zeiten als Gefängnis diente.
Das aufwendig bemalte Alte Rathaus beherbergt in seinem Erdgeschoss die ehemalige Reichsstädtische Bibliothek mit mehr als 23.000 Büchern.
In der Einkaufsmeile Maximilianstraße sind mehrere gut erhaltene Patrizierhäuser zu bewundern.
Im „Haus zum Cavazzen“, mit seinen prächtigen Fassadenmalereien, ist seit 1929 das Stadtmuseum untergebracht.
Drei bedeutende Kirchen beherrschen das Stadtbild – die Stephanskirche, das „Münster unserer Lieben Frau“ am Marktplatz und die 1.200 Jahre alte Peterskirche.
Außerhalb der Altstadt erstreckt sich auf einer Länge von sechs Kilometern die „Bayerische Riviera“ entlang des Seeufers. Auf diesem Uferabschnitt besticht eine ästhetische Kombination aus Villen, Schlössern und Landhäusern, gelegen in historischen Gärten und Parkanlagen.

Freizeitaktivitäten in Lindau

Lindau zeichnet sich aufgrund seiner geografischen Lage zu jeder Jahreszeit durch seinen hohen Freizeitwert aus.
Die Sommermonate stehen im Zeichen des Wassersports – das Strandbad Eichwald mit angegliederter Surfschule lässt bei allen Wasserratten das Herz höher schlagen.
Auf dem Kleinen See – der Wasserfläche zwischen der Seebrücke und dem Eisenbahndamm – werden Tret- Ruder- und Motorboote vermietet.
Wer sich lieber fahren lässt, der kann aus einem großen Angebot von Schiffsausflügen und Rundfahrten wählen.
Auch im Winter braucht man sich in Lindau nicht zu langweilen – die Wintersportgebiete in Vorarlberg, der Schweiz und dem Allgäu sind schnell erreichbar. Das nahegelegene Skigebiet Pfänder liegt nur wenige Minuten mit dem Zug, Bus oder Auto entfernt. Hier scheint im Winter vielfach die Sonne, während der See im Nebel liegt. Freunde des Schlittschuhlaufens oder des Eisstockschießens kommen auf dem Kleinen See auf ihre Kosten.