Landschaftsfotografie

Das Ablichten von Landschaften ist für Klaus Euler der Bereich der Fotografie, in dem Ihr Eure fotografischen Kenntnisse besonders gut erweitern könnt. Hier könnt Ihr experimentieren, verwerfen und immer nach neuen Motiven suchen. Ihr lernt die Besonderheiten Eurer Kamera kennen und seid unabhängig vom menschlichen Motiv. Gerade jetzt wenn die letzten Blätter fallen, lassen sich besonders schöne Momente einfangen!

Die Technik

Wenn Ihr Landschaften fotografiert, genügt für alltägliche Aufnahmen bereits Eure einfache Digicam. Einschränkungen bestehen erst, wenn Ihr für weit entfernte Objekte den Kamerazoom benutzen müsst. Diese Bilder werden meist unscharf. Bei hohen Bäumen etc. fehlt Euch ein Weitwinkelobjektiv und die Größenverhältnisse wirken etwas verzerrt.
Legt Ihr jedoch später zwei Bilder mit dem gleichen Motiv nebeneinander, die mit einer Digicam bzw. einer digitalen Spiegelreflexkamera aufgenommen wurden, werdet Ihr den qualitativen Unterschied in der Tiefenschärfe etc. erkennen. Die Technik ist deshalb lediglich eine Frage des qualitativen Anspruchs und der finanziellen Möglichkeiten.

Arbeitet nie gegen das Sonnenlicht

Die wichtigste Grundregel der Landschaftsfotografie besteht darin, nie gegen die Sonne zu fotografieren. Diese Bilder sind immer grell, überbelichtet und wirken oft dunstig. Die Entscheidung zu einer gelungenen Aufnahme führt sogar soweit, dass Ihr dieses Motiv zu einer anderen Tageszeit nochmals aufsuchen müsst, wenn Ihr das Sonnenlicht im Rücken habt. Entscheidet Ihr Euch für Licht von der Seite, werden Eure Fotos von störenden Schatten und schwarze Flecken beeinträchtigt.

Motiv und innere Stimmung

Ihr steht auf einer Bergkuppe und Euer Blick wandert im Flirren der Sommerhitze über den ausgedehnten Talkessel mit seinem dichten Baumbestand. Grillen zirpen zu Euren Füßen und der Duft des blühenden Oleanders steigt in Eurer Nase auf – ein Bild für die Ewigkeit!
Übrig von diesem atemberaubenden Flair bleibt auf dem Foto eine langweilig wirkende, grüne Fläche. Ihr habt Euch von Eurer Stimmung verleiten lassen. Eure Kamera indessen kann nur das Objekt erkennen. Findet bei Eurer Motivsuche wenigstens den knorrigen Baum mit seiner kahlen Krone, der das Bild belebt.

Inszeniert Eure Landschaft

Der hohe Baum mit seiner gewaltig ausladenden Krone ist ein Foto wert! Ihr richtet Eure Kamera so ein, dass er mittig auf dem Foto erscheint. Später ist er auf Eurem Foto lediglich ein Baum. Setzt ihn in Szene. Zeigt, dass er z. B. auf einer blühenden Sommerwiese steht, und schafft damit Atmosphäre. Teilt Euer Kameradisplay gedanklich in drei nebeneinander angeordnete Sektoren ein. Achtet darauf, dass Euer Hauptmotiv niemals, platt und dominierend, im mittleren Sektor auf dem Bild steht.

Viele Fotos helfen beim Lernen

Die digitale Fotografie ermöglicht viele Fotos, bis der Chip gefüllt ist. Nutzt diesen Vorteil zum Lernen und Üben. Vergleicht anschließend Eure Fotos und lernt daraus. Dann ist die Landschaftsfotografie eine Fotoschule mit Wohlfühleffekt.

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Das bunte Laub malen

Wenn der Herbst wieder Einzug gehalten hat, verändern sich sehr schnell die Wälder. Bevor die Bäume ihre Blätter abwerfen, bekommen diese die verschiedensten Farben. Es ist hierbei ein wirklich großes Farbenspektrum geboten. Von hellgelb bis tiefrot sind die unterschiedlichsten Farbschattierungen vorhanden. Es macht sehr viel Spaß, zum Beispiel aus dem Auto oder einem öffentlichen Verkehrsmittel die bunten Wälder zu betrachten.
Eine noch größere Freude kann es aber sein, bei einem Waldspaziergang die Farben des Herbstes aus der Nähe zu betrachten. Dies ist natürlich vor allem dann schön, wenn nicht mit Niederschlägen gerechnet werden muss.Für den MAler bieten sich hier ganz aus der Nähe herrliche Motive und Anregungen.

Mit erhöhter Temperatur müsst Ihr Euch im Herbst jedenfalls nicht herumärgern. Die Farbenpracht der Laubblätter kann dazu anregen, Bilder verschiedener Art zu malen. Es ist für einen Hobbymaler sicher eine sehr schöne Erfahrung, wenn er die verschiedenen Farben des Laubs auf eine Leinwand oder ein Stück Papier bringt. Die Farben des Laubs können natürlich auch als Motive für andere Gemälde gewählt werden. Der Herbst ist sozusagen für jeden Maler ein guter Lehrmeister, weil er schöne und natürliche Farben hervorbringt. Die Blätter können natürlich auch getrocknet werden. So könnt Ihr sehr lange Freude an ihnen haben. Sie können immer wieder als natürliches Beispiel für die Farbverwendung gelten.

Das bunte Laub kann aber auch dazu verwendet werden, einen Blumenstrauß zu ergänzen oder zu verschönern. Wenn eine Vase oder ein sonstiges Gefäß passender Größe gefunden wird, ergeben die bunten Laubblätter einen farbenprächtigen Herbststrauß. Wenn die bunten Laubblätter auf Papier aufgeklebt werden, kommen die einzelnen Farben besonders gut zur Geltung. Die Wirkung jeder einzelnen Farbe wird umso deutlicher, wenn sie neben anderen Farben angebracht wird. Durch die Verwendung von Laub können Kinder auch sehr gut die Blätter einzelner Bäume unterscheiden. Daneben können sie an die Malerei herangeführt werden.

Ein Waldspaziergang im bunten Laub ist somit nicht nur für die Seele gut sondern gleichzeitig auch ein Stück Natur- und Malkunde. Spielerisch können die einzelnen Blattarten und FArben angesprochen werden.

Hieraus kann sogar ein kleines Quiz gemacht werden. Dazu sind kein großer Aufwand und auch keine finanziellen Mittel notwendig. Das farbenprächtige Laub ist also in vielerlei Hinsicht sinnvoll und nützlich. Im Herbst kann man sich damit prächtig die Zeit vertreiben. Die Berührung mit der Natur kommt hierbei auf jeden Fall nicht zu kurz. Es sind in diesem Bereich sehr viele Möglichkeiten gegeben. Diese sollten natürlich auch unbedingt ausprobiert werden. Es handelt sich ganz sicher um Beschäftigungen, die sich auf jeden Fall lohnen.