Sonnenschutz und Co – Malereitipps für den Sommer

Auch wenn der Sommer schon fast vorbei ist, hoffe ich doch noch auf einen heißen Tag dieses Jahr und habe euch ein paar Malereitipps für warme Tage zusammengestellt.

Natürlich verlockt der Sommer mit seinen wundervollen Motiven, den lebendigen Farben und Lichterspielen dazu, das Atelier zu verlassen und draußen zu malen. Immerhin kann man das perspektivische Zeichnen und Malen nirgendwo so gut üben wie mitten in der Landschaft, denn als Maler, wie Klaus Euler, wird man im Freien ein Teil des Raumes, den man wiedergeben möchte, und gewinnt dadurch ein völlig neues Gefühl für Tiefe. Der Sommer hat allerdings immer auch einige Überraschungen zu bieten, auf die man sich gut vorbereiten sollte!

Je nach Maltechnik müsst ihr natürlich eure Grundausstattung dabei haben. Farben, flache und spitze Pinsel in verschiedenen Größen, eventuell einen Fächerpinsel, eine Palette und natürlich den Malgrund, Leinwand auf Keilrahmen, Acrylmalkarton oder Aquarellpapier, möglichst auf einem geleimten Block. Ihr könnt auch auf einem Malbrett arbeiten, dann solltet ihr allerdings das Kreppklebeband nicht vergessen, mit dem ihr das Papier auf dem Brett fixieren könnt. Bleistifte in verschiedenen Härtegraden und ein Skizzenblock erleichtern den Entwurf des Motivs. Größere Arbeiten lassen sich ohne Staffelei kaum bewerkstelligen, ein Klapptisch für das Material ist ebenfalls hilfreich. Frischhaltefolie gehört zur Basisausstattung, denn ohne sie können Farben auf der Palette in der Sonne schnell eintrocknen. Natürlich könnt ihr nicht alles einpacken, was euch bei der Arbeit im Atelier an Material zur Verfügung steht, aber es lohnt sich auf jeden Fall, vor der Fahrt ins Grüne noch einmal zu überprüfen, ob alles da ist. Es wäre zu schade, eine Möglichkeit zum Malen zu verpassen, weil die Mappe mit den Pinseln noch zu Hause liegt.
Wenn an die Kunst gedacht ist, solltet ihr an euch selbst denken. Im Freien zu malen ist besonders im Hochsommer eine Herausforderung, denn die Natur ist nicht immer so freundlich, wie es auf euren späteren Bildern scheinen wird. Eine Kopfbedeckung ist extrem wichtig, denn wer bei der konzentrierten Arbeit die Sonne vergisst, kann mit einem Hitzschlag bezahlen. Ein Strohhut, finde ich, sieht nicht nur malerisch aus, er hat auch eine breite Krempe, die die Augen vor der Sonne schützt. Eine sportliche Schirmmütze hat allerdings den gleichen Effekt. Eine Sonnenbrille dagegen könnte die Wahrnehmung der Farben beeinträchtigen und das Bild verfälschen. Natürlich solltet ihr immer genug zu trinken dabei haben, achtet aber genau darauf, dass Trinkwasser und Malwasser oder Terpentin gekennzeichnet sind und auch niemals nebeneinanderstehen! Sonnencreme ist natürlich wichtig, habt ihr noch Platz im Auto, solltet ihr auch einen Sonnenschirm mitnehmen. Gegen lästige Mücken, Bremsen und Zecken gibt es Lotionen, die die Schädlinge von euch fernhalten.

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