Klaus Euler´s Pinsel-Lehre

Für den Handwerker wie für den Künstler (also ganz besonders für mich, Klaus Euler) zählt der Pinsel zu den wichtigsten Werkzeugen. Mit ihm werden Farbe oder Tinte auf eine Leinwand oder eine andere Fläche aufgetragen. Manche Pinselarten werden zudem in der Kosmetik oder zum Reinigen von Oberflächen eingesetzt. Pinsel werden heute zumeist maschinell hergestellt, einige Exemplare, die besonderen Ansprüchen beispielsweise in der Porzellanmalerei genügen müssen, werden noch in Handarbeit produziert.

Klaus Euler erklärt: Aufbau und Funktion von Malerpinseln
Alle Pinsel bestehen grundsätzlich aus drei Teilen: dem Griff, dem Pinselhaar und der Zwinge, die die beiden anderen Teile zusammen hält. Nach der Haarform lassen sich grob drei Pinseltypen unterscheiden. Bei runden Pinseln stehen die dichten und langen Borsten eng beieinander. So kann der Pinsel mehr Farbe aufnehmen und halten. Runde Pinsel werden daher vor allem für große Flächen eingesetzt. Flache Pinsel verwenden dünnere Borsten und sind besonders für schmale Striche und die Ausmalen von Ecken geeignet. Zudem gibt es noch spezielle Pinsel mit abgeschrägten Borsten zum Eckenmalen. Fächerförmige Pinsel verfügen über eine breite aber nicht geschlossne Auftragsfläche. Sie eignen sich besonders zum Mischen von Farben. Zusätzlich gibt es noch einige Spezialformen wie den Quast. Er ist mit weichen, dichten Borsten bestückt und eignet sich für das großflächige Auftragen von Farbe.

Natur- und Kunsthaarpinsel
Die Borsten von Pinseln können aus Natur- oder Kunsthaar bestehen. Welche Variante man wählen sollte, hängt von den verwendeten Farben ab. Wird mit Kunststoffarben wie z.B. Acrylfarbe gemalt, sollte man Kunsthaarpinsel benutzen, weil sie die Farbe besser aufnehmen. Für Wasserfarben sind dagegen Naturhaarpinsel besser geeignet.

Pinselgröße und Pinselstiele
Es gibt Pinsel in vielen verschiedenen Größen. Welche Pinselgröße die richtige ist, hängt von der jeweiligen Bildfläche ab. Je kleiner die Fläche und je kleiner das zu malende Detail, desto kleiner, aber auch feiner, sollte der Pinsel sein. Zumeist sind für die Arbeit an einem Bild drei verschieden große Flachpinsel ausreichend. Darunter sollte sich ein größerer Flächenpinsel befinden, um Flächen auszumalen, bevor die ersten Stellen trocknen. Außerdem wird ein kleiner Rundpinsel benötigt, um die Feinarbeiten zu bewältigen. Für Bilder, die geometrische Formen enthalten, können spezielle Pinsel für das Eckenmalen sinnvoll sein. Ob man Pinsel mit langem oder kurzen Stiel bevorzugt, hängt vom Malstil ab. Manche bevorzugen es, mit Abstand von der Staffelei zu malen. Dafür eignet sich ein langstieliger Pinsel. Ansonsten sind kurzstielige Pinsel besser und günstiger.

Qualitäts- und Preisunterschiede
Bei Pinseln gibt es große Preisunterschiede. Naturharrpinsel sind günstiger als Kunsthaarpinsel. Außerdem kann man Pinsel über das Internet wegen des Direktvertriebs günstiger kaufen als in Fachgeschäften. Wichtig ist es, auf gute Qualität zu achten. Zu achten ist auf geschmeidige Pinselhaare und einen griffigen Stiel.

Klaus Euler´s A und O: Es ist empfehlenswert, sich eine kleine Auswahl an qualitativ hochwertigen Pinseln zuzulegen und sie gut zu pflegen, damit sie lange halten.

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Klaus Eulers Tipps: Leinwand-Qualitäten

Leinwand ist einer der beliebtesten Untergründe in der Malerei und schon seit vielen Jahrhunderten in Gebrauch. Prinzipiell würde sich auch fast jedes andere textile Material als Maluntergrund eignen, doch hat sich Leinwand aufgrund ihrer Gewebestruktur (A.d.R: Auch die Erfahrung von Klaus Euler ;-)) dafür als am besten geeignet erwiesen.
Eben jene Struktur hat einen nicht unerheblichen Einfluss auf die künstlerische und gestalterische Wirkung eines Gemäldes. Im Laufe der verschiedenen Kunstepochen wurden immer wieder andere Leinwände bevorzugt.
Die ältere Kunst bediente sich oft gröberer Untergründe, die aus Hanffasern hergestellt wurden. Bei diesen Stoffen mussten die Knoten, die in jedem handgewebten Leinen vorhanden sind, vor der weiteren Bearbeitung mittels eines Hammers flach geschlagen werden. Solch ein Gewebe wurde auch mehrmals vorgeleimt und immer wieder abgeschliffen, um eine möglichst glatte Oberfläche zu erzielen. Diese Vorarbeiten erscheinen recht mühselig, sind jedoch im Ergebnis die Vorbedingung und Grundlage für den besonderen Schimmer und die Lebendigkeit, die die alten Gemälde noch heute ausstrahlen.Mit der fortschreitenden Industrialisierung fanden immer mehr maschinell gewebte Baumwollstoffe Verbreitung. Viele Maler der Neuzeit kehrten jedoch wieder zu den handgewebten Hanfstoffen zurück und entdeckten ihre künstlerischen Gestaltungsmöglichkeiten neu.

Wenn man selbst Hobbymaler ist, dann sollte man den Untergrund, sprich die Leinwand für das geplante Bild ebenfalls sehr sorgfältig auswählen, denn für jeden Farbe oder Maltechnik eignet sich ein anderer Untergrund am besten.

Klaus Euler empfiehlt: Lasst euch im Fachhandel beraten!
Beim Kauf sollte man zuallererst darauf achten, dass der Leinwand Informationen über den Stoff an sich und die benötigte Grundierung beiliegen. Der Maluntergrund sollte grundsätzlich aus nur aus einem einzigen Rohstoff gearbeitet worden sein und nicht aus einem Mischgewebe bestehen, denn die aus einem einzigen Material hergestellten Stoffe sind weniger anfällig für Verziehen bei Feuchtigkeits- und Temperaturschwankungen.
Als qualitativ hochwertiges Leinwandmuster gilt die Leinwandbindung, das heißt, die Fäden sind in Kreuzform gegeneinander verwebt worden. Bei dieser Gewebeformform entsteht beim Spannen der Leinwand auf den Rahmen ein ebenmäßiges Spannungsverhältnis.
Ein diagonales Gewebemuster könnte die Ursache für ein Verziehen der Leinwand sein, wenn sie feucht oder nass durch den Farbauftrag wird. Die Vorgrundierung sollte nicht zu spröde und hart sein und sich bei Berührung nicht einfärben.Im Allgemeinen sind Leinen oder Baumwolle am gebräuchlichsten als Maluntergrund, wobei Leinen edler und pompöser wirkt.
Leinenstoffe aus Belgien sind für ihre gute Qualität bekannt. Ein guter Leinenstoff ist von geschmeidiger Oberfläche und ohne Webfehler. Da Baumwolle preisgünstiger ist, wird sie auch gerne gekauft. Ein guter Baumwollstoff sollte jedoch ebenfalls keine Webfehler oder Verunreinigungen aufweisen. Sehr dehnbare Baumwollstoffe sind zu vermeiden, da sie sich leicht verziehen.

Die Wahl der geeigneten Stoffstruktur richtet sich nach der beabsichtigten Bildwirkung.
Gröbere Leinwände passen hervorragend zu gröberen, pastösen Malereien. Lasierende Maltechniken und Fotomotiven verlangen nach einem feineren Maluntergrund. Grobe Leinwand eignet sich gut für spontane und wirkungsvolle Pinselstriche, da die Stoffstruktur das ihrige tut und zur Wirkung des Bildes beiträgt. Bei glatten Leinwänden ist jeder Pinselstrich und jede Feinheit deutlich sichtbar.

Klaus Euler Fazit: Einerlei, welchen Maluntergrund man benutzen möchte, am wichtigsten ist der Spaß und die Freude am Kreativsein.

Klaus Eulers Farbenwelt

Farben beeinflussen den Menschen sehr stark. Sie können anregen oder beruhigen, positiv stimmen oder entspannen. Klaus Euler hat dies schon bei so manchem Kundentermin erleben müssen. Wer in seiner Wohnung bewusst Farben einsetzt, sorgt für ein besseres Wohlbefinden. Die Farbtheorien geben Aufschluss darüber, wie welcher Farbton wirkt.

Goethes Farbverständnis – Nicht das von Klaus Euler!
Wussten Sie, dass Goethe eine Farbenlehre erstellt hat? Neu an seiner Betrachtung ist der ganzheitliche Ansatz, der von Goethes Naturverständnis herrührt. Anders als für viele Wissenschaftler des 19. Jahrhunderts stellen Farben für Goethe ein Zusammenspiel aus Licht und Dunkelheit dar. Für Klaus Euler tut es dies im übrigen auch!

Ein spezielles Kapitel widmet er der Farbwahrnehmung. Die psychologische Wirkung von Farben auf den Menschen interessiert ihn besonders. Seine Beobachtungen bilden die Grundlage für unser heutiges Farbverständnis.
Betrachten wir die Wirkung von Farben am Beispiel unserer Wohnung.

Farbwelten im Malerhandwerk
Wir unterscheiden kalte und warme Farben. Zu den kalten Farben zählen viele Blautöne, als warme Farben werden Gelb und Orange, aber auch Gelbgrün und bestimmte Rottöne bezeichnet. Warum nennt man manche Farben „kalt“ und andere „warm“? Es ist die Wirkung der Farben auf die menschliche Psyche, die die Farbtemperatur bestimmt.

Für den Maler bedeutet das, dass er für Schlafräume häufig einen Blau- oder Grünton empfiehlt. Diese Farben sind kühl und ruhig. Badezimmer hingegen sind häufig in Gelbtönen und Rottönen gehalten. Diese Farben regen an und versetzen den Bewohner in eine positive Stimmung. Für das Wohnzimmer empfiehlt der Maler in der Regel warme Naturtöne, die entspannen und beruhigen.

Die beliebtesten Farben für Außenfassaden
Außenfassaden werden häufig farbig gestaltet. Klaus Euler findet dies allerdings in den meisten Fällen weder schön noch zweckdienlich! Lange Zeit bevorzugte man schlichtes Weiß, heute sind warme Farbtöne wie Gelb, Ocker, Orange wieder gefragt. Sie wirken natürlich, warm und einladend. Hausbesitzer, die ihr Haus von anderen deutlich abheben möchten, wählen auch Blau oder Grün, Tiefrot und Grau.

Moderne Fassaden setzt man oft farblich ab. Auf diese Weise betont man Erker oder Vorsprünge, aber auch Anbauten oder besondere Bauteile wie Fenster und Türen, Sockel und Dachelemente. -> Klaus Euler rät hier dringend zu einer einheitlichen Farbe!

Außenfassaden waren schon immer farbig. Denken Sie nur an die schönen Altbauten, die Farbe einsetzen, um Stuckornamente deutlicher hervorzuheben. Zuviel Farbe jedoch bewirkt, dass die Fassaden sehr plastisch und fast künstlich wirken. Fragen Sie daher den Fachmann für Fassadengestaltung, bevor Sie sich für eine Farbe entscheiden.

Malerfachbetriebe für Außen- und Innenanstrich
Ein herkömmlicher Malerfachbetrieb führt den Außen- oder Innenanstrich in Ihrem Haus professionell durch. Klaus Euler benutzt dazu hochwertige Markenfarben und kann auch in puncto Qualität, Deckfähigkeit und Wetterbeständigkeit der Farbe beraten. Je nach Putzart setzt er unterschiedliche Farbqualitäten ein.

Die neuen Farben sind häufig selbstreinigend. Sie enthalten einen Lotuseffekt, der bewirkt, dass Wasser und Schmutz abperlen und nicht auf der Farbe haften bleiben.